Bonner Mietspiegelrechner
Qualifizierter Mietspiegel 2026 · gültig seit 01.07.2026
1. Grundangaben und Geltungsbereich
Der Mietspiegel gilt für nicht preisgebundene Wohnungen im Bonner Stadtgebiet mit 16 bis 160 m² in Mehrfamilienhäusern. Ein- und Zweifamilienhäuser sowie die weiteren auswählbaren Sonderfälle sind ausgeschlossen.
2. Wohnfläche, Baujahr und Wohnlage
Der Rechner ordnet den Punktwert nach Auswahl einer vollständigen Bonner Adresse automatisch zu. Ist eine Anschrift nicht im amtlichen Verzeichnis enthalten, kann der Punktwert ersatzweise anhand der Wohnlagenkarte in 0,5-Punkte-Schritten ausgewählt werden.
Amtliche Wohnlagenkarte in der Mietspiegelbroschüre öffnen · Amtliche Adressabfrage öffnen
3. Objektbeschreibung
4. Modernisierungen
Nur in Gebäuden mit Baujahr bis einschließlich 1990. Der Fünfjahreszeitraum bezog sich auf den Erhebungsstichtag 01.10.2023; die Zuschläge sind laut Mietspiegel auch auf später durchgeführte Modernisierungen anwendbar.
5. Sanitärausstattung und Küche
Sanitärausstattung
Küche
6. Weitere Ausstattung
7. Fußbodenbeläge
Maßgeblich ist jeweils der überwiegende, bei Einzug vermieterseits gestellte Bodenbelag.
Ergebnis: ortsübliche Vergleichsmiete
Hinweise: Der Rechner ermittelt die durchschnittliche Nettokaltmiete ohne Betriebs- und Nebenkosten nach dem Berechnungsschema des Mietspiegels der Stadt Bonn. Er bildet das additive Regressionsmodell des Bonner Mietspiegels 2024 und dessen Fortschreibung zum 01.07.2026 um 4,4 % ab. Wohnflächen mit Nachkommastellen werden entsprechend der amtlichen Anleitung zwischen den Tabellenwerten interpoliert.
Eine pauschale Spanne wird nicht ausgewiesen. Ein Abweichen vom errechneten Wert wird nur empfohlen, wenn sowohl Qualität und Umfang der Ausstattung insgesamt in hohem Maße von den untersuchten Merkmalen abweichen als auch Gebäude und Wohnung einen für das Baujahr sehr guten oder schlechten Erhaltungszustand aufweisen.
Alle Angaben ohne Gewähr; maßgeblich sind der qualifizierte Bonner Mietspiegel 2026 und die Fortschreibungsdokumentation 2026.
Mietspiegel Bonn 2026: Wie funktioniert das Regressionsmodell?
Der Mietspiegel Bonn 2026 berechnet einen individuellen Quadratmeterwert aus Wohnfläche, Baujahr, Wohnlage und 27 möglichen Gebäude- oder Wohnungsmerkmalen. Der Rechner oben addiert diese Bausteine und wendet anschließend die Fortschreibung für 2026 an. Anders als viele Tabellenmietspiegel nennt Bonn keine pauschale Unter- und Obergrenze.
Wie aktuell ist der Bonner Mietspiegel?
Die Ausgabe ist ein fortgeschriebener qualifizierter Mietspiegel nach § 558d BGB und gilt seit dem 1. Juli 2026. Ausgangspunkt ist der wissenschaftlich erstellte Mietspiegel 2024. Die Werte wurden anhand des Verbraucherpreisindexes zwischen Oktober 2023 und Oktober 2025 um 4,4 Prozent angehoben. Der Rat der Bundesstadt Bonn beschloss die Fortschreibung am 7. Mai 2026.
Erfasst sind nicht preisgebundene Wohnungen von 16 bis 160 Quadratmetern in Mehrfamilienhäusern. Ein- und Zweifamilienhäuser, Wohnheime, vorübergehende Nutzung, Untermiete, überwiegend möblierter Wohnraum und weitere Sonderfälle sind ausgeschlossen. Die Baujahreswerte enden 2023; für jüngere Gebäude wird nichts hochgerechnet.
Wie entsteht die Bonner Basismiete?
Für jede ganzzahlige Wohnfläche von 16 bis 160 Quadratmetern veröffentlicht die Broschüre eine Basismiete. Bei Dezimalflächen wird zwischen den benachbarten Werten linear interpoliert. Danach kommt ein Baujahresbetrag hinzu. Sieben Klassen reichen von Gebäuden bis 1918 bis zu Wohnungen von 2020 bis 2023.
Auch die Wohnlage wird nicht nur in grobe Kategorien geteilt. Jede amtlich zugeordnete Adresse erhält zwischen 0,0 und 17,5 Punkten. Daraus folgt ein veröffentlichter Zuschlag von 0,00 bis 2,00 Euro je Quadratmeter. Der Rechner übernimmt den Punktwert automatisch, wenn Straße und Hausnummer im Verzeichnis enthalten sind.
Welche Merkmale verändern das Ergebnis?
Feste Eurobeträge berücksichtigen unter anderem Raumhöhe, Stuck, Modernisierung, Sanitärbereich, Küche, Türen und weitere Ausstattung. Manche Beträge sind an ein Baujahr gebunden. Stuck zählt beispielsweise nur bei Gebäuden vor 1919. Modernisierungszuschläge sind nur bis Baujahr 1990 vorgesehen. Nicht jedes Merkmal des Wohnungsmarkts wird abgebildet; fehlende Werte dürfen nicht frei ergänzt werden.
Was zeigt ein typischer Rechenfall?
Für 75 Quadratmeter, Baujahr 1995, zehn Wohnlagenpunkte und keine weiteren Merkmale ergibt das Modell zunächst 8,74 Euro auf dem Stand 2024. Nach dem Faktor 1,044 beträgt die ortsübliche Vergleichsmiete 9,12 Euro pro Quadratmeter beziehungsweise 684,00 Euro im Monat.
Warum zeigt Bonn keine feste Mietspanne?
Ein Abweichen vom Rechenwert kommt laut Broschüre nur bei insgesamt stark abweichender Ausstattung und zugleich besonders gutem oder schlechtem Erhaltungszustand in Betracht. Eine allgemeine Prozentspanne wird nicht veröffentlicht. Der berechnete Wert ist deshalb präzise nachvollziehbar, entscheidet aber nicht allein über die Rechtmäßigkeit einer konkreten Miete oder Mieterhöhung.
Quelle: Bonner Mietspiegel 2026 und Dokumentation zum Mietspiegel Bonn 2026 – Fortschreibung.
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