Fuldaer Mietspiegelrechner
Qualifizierter Mietspiegel 2026 · gültig vom 1. Januar 2026 bis 31. Dezember 2027
1. Wohnung
Anwendbar auf nicht preisgebundene Mietwohnungen und vermietete Häuser im Stadtgebiet Fulda. Besondere Wohnraumverhältnisse wie überwiegend möblierter oder verbilligter Wohnraum sind nicht unmittelbar abgebildet.
2. Modernisierung
Es kann nur eine der amtlichen Modernisierungskategorien angesetzt werden.
3. Ausstattung und Beschaffenheit
Nur vom Vermietenden gestellte Merkmale berücksichtigen. Selbst geschaffene und nicht erstattete Ausstattung gilt als nicht vorhanden.
4. Wohnlage
Die Lagekriterien können manuell gewählt oder über das amtliche Adressverzeichnis gesetzt werden.
Wohnwerterhöhende Lagekriterien
Wohnwertmindernde Lagekriterien
Ergebnis: ortsübliche Vergleichsmiete (Nettokaltmiete)
Hinweise: Der Rechner ermittelt die durchschnittliche Nettokaltmiete ohne Betriebs- und Nebenkosten nach dem Berechnungsschema des Mietspiegels der Stadt Fulda.
Die Zweidrittel-Spanne beträgt durchschnittlich ±24 %. Eine Abweichung vom Mittelwert ist zu begründen; insbesondere können nicht im Mietspiegel ausgewiesene Merkmale herangezogen werden. Garagen, Stellplätze, Küchenmieten sowie Möblierungs- und Untermietzuschläge sind nicht enthalten.
Alle Angaben ohne Gewähr; Quellen: Qualifizierter Mietspiegel Fulda 2026–2027, amtliches Straßenverzeichnis und Dokumentation der Fortschreibung.
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Mietspiegel Fulda 2026: Wie wirken Tabelle und Lagemerkmale zusammen?
Der Mietspiegel Fulda 2026 ordnet die Wohnung zunächst nach Größe und Baujahr ein. Anschließend verändern Modernisierung, Ausstattung und neun adressbezogene Lagekriterien den Tabellenwert prozentual. Der Rechner oben führt diese Ebenen zusammen und weist den Rechenweg einzeln aus.
Wie lange gilt der Fuldaer Mietspiegel?
Die Fortschreibung gilt vom 1. Januar 2026 bis 31. Dezember 2027. Sie ist als qualifizierter Mietspiegel nach § 558d BGB anerkannt. Erfasst werden Mietwohnungen und vermietete Häuser auf dem freien, nicht preisgebundenen Wohnungsmarkt im Stadtgebiet Fulda.
Der unmittelbare Bereich reicht von 25 bis 150 Quadratmetern und bis zum Baujahr 2023. Öffentlich geförderter Wohnraum, Wohnheime, soziale Sammelunterkünfte, gewerbliche Nutzungen und sehr kurzfristig vermietete Wohnungen gehören unter anderem nicht dazu. Garagen, Stellplätze, Küchenmieten, Möblierung und Betriebskosten sind nicht Teil der berechneten monatlichen Nettomiete.
Wie findet der Rechner die Basismiete?
Zwölf Wohnflächenklassen treffen auf neun Baualtersklassen. Daraus entstehen 108 veröffentlichte Basiswerte. Die Größenklassen sind unterschiedlich breit: Sie beginnen mit 25 bis unter 30 Quadratmetern und enden mit 130 bis 150 Quadratmetern. Als Baujahr zählt grundsätzlich die Bezugsfertigkeit; die jüngste Klasse umfasst 2019 bis 2023.
Besondere Merkmale werden als Prozentpunkte addiert. Eine Vollmodernisierung seit 2013 kann bei einem Baujahr vor 1990 elf Prozent Zuschlag ergeben. Teilmodernisierung, fehlende Modernisierung in älteren Gebäuden, Küche, Bad, Barrierearmut, Terrasse, Verglasung, Heizung und Bodenbelag haben eigene Bedingungen. Die Modernisierungskategorien sind gegenseitig ausgeschlossen.
Was verrät die Fuldaer Adresse?
Das Straßenverzeichnis bewertet neun kleinräumige Kriterien für jede veröffentlichte Adresse. Dazu zählen kurze Luftlinien zu Schule, Kita, Supermarkt oder Freizeiteinrichtung, hohe Bebauungsdichte sowie besonders große Entfernungen. Die Einzelwerte reichen von +2 bis −4 Prozent.
Straße und Hausnummer setzen diese Kriterien automatisch, wenn ein amtlicher Treffer vorliegt. Bei einer unbekannten Adresse bleiben sie zur manuellen Prüfung offen. Der Rechner nimmt keine Entfernungen an. Maßgeblich sind die Definitionen und Distanzen der Broschüre, nicht der persönliche Eindruck vom Viertel.
Wie sind Mittelwert und Spanne zu lesen?
Alle Prozentpunkte werden saldiert und einmal auf die Basismiete angewendet. Im amtlichen Beispiel führen 84 Quadratmeter, Baujahr 1978 und ein Saldo von +10 Prozent von 7,33 auf 8,06 Euro je Quadratmeter; das sind 677,04 Euro im Monat.
Die Zweidrittel-Spanne liegt durchschnittlich bei ±24 Prozent. Eine Abweichung vom Mittelwert muss durch Besonderheiten der konkreten Wohnung getragen sein. Werte innerhalb der Grenzen sind daher nicht automatisch rechtmäßig, Werte außerhalb nicht automatisch unzulässig. Für eine Mieterhöhung kommen außerdem die gesetzlichen Fristen und Begrenzungen hinzu.
Quelle: Qualifizierter Mietspiegel der Stadt Fulda 2026–2027.
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