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Chemnitzer Mietspiegelrechner

Qualifizierter Mietspiegel 2025 · gültig seit 01.07.2025

1. Wohnung

Maßgeblich ist das tatsächliche Baujahr, nicht das Jahr einer späteren Sanierung. Für Wohnungen in Ein- und Zweifamilienhäusern wurde keine Basismiete ermittelt.

2. Wohn- und Wohnungslage

3. Badezimmer und Küche

Nur die vermietungsseitig gestellte Ausstattung berücksichtigen.

4. Fußböden, Energie und Barrierearmut

5. Weitere Ausstattung

Ergebnis: ortsübliche Vergleichsmiete (Nettokaltmiete)

Hinweise: Der Rechner ermittelt die durchschnittliche Nettokaltmiete ohne Betriebs- und Nebenkosten nach dem Berechnungsschema des Mietspiegels der Stadt Chemnitz. Die Zwei-Drittel-Spanne reicht von −11 % bis +10 % um den ermittelten Mittelwert.

Der qualifizierte Mietspiegel gilt nicht für die von der Stadt genannten Ausschlussfälle, insbesondere preisgebundenen Wohnraum, Wohnheime, betreutes Wohnen, Untervermietung, Gefälligkeits-, Dienst- oder Werkswohnungen sowie mit Zustimmung des Vermietenden gewerblich genutzte Wohnungen. Wohnungen in Ein- und Zweifamilienhäusern waren nicht Teil der Erhebung.

Alle Angaben ohne Gewähr; Quelle: Dokumentation zum Mietspiegel der Stadt Chemnitz 2025. Amtliche Publikationsseite. Amtlicher Online-Rechner.

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Mietspiegel Chemnitz 2025: Wie setzt sich die Vergleichsmiete zusammen?

Der Mietspiegel Chemnitz 2025 verbindet eine Basismiete mit prozentualen Zu- und Abschlägen. Daraus entstehen ein Mittelwert und eine individuelle Mietspanne. Der Rechner oben übernimmt die veröffentlichten Werte, sobald Sie Wohnfläche, Baujahr und die zutreffenden Merkmale eingetragen haben.

Ist der Chemnitzer Mietspiegel qualifiziert?

Ja, die Stadt weist ihn als qualifizierten Mietspiegel nach § 558d BGB aus. Er erfüllt nach der amtlichen Dokumentation die wissenschaftlichen Anforderungen und gilt seit dem 1. Juli 2025. Maßgeblich ist die Nettokaltmiete ohne Betriebskosten.

Erfasst wird nicht preisgebundener Wohnraum im Stadtgebiet. Wohnungen in Ein- und Zweifamilienhäusern waren nicht Teil der Datenerhebung. Auch öffentlich geförderte Wohnungen, Wohnheime, vorübergehende Vermietungen und mehrere besondere Vertragsformen liegen außerhalb des Modells. Bei möblierten Wohnungen lässt sich nur die Leerraummiete einordnen.

Wie wird die Basismiete ausgewählt?

Wohnfläche und Baujahr führen zu einer Matrix mit sieben Baualters- und sechs Größenklassen. Damit entstehen 42 mögliche Kombinationen. 40 Felder enthalten eine qualifizierte Basismiete zwischen 5,11 und 11,19 Euro je Quadratmeter. Für Wohnungen unter 40 Quadratmetern aus den Baujahren 2001 bis 2013 oder ab 2014 fehlt wegen geringer Fallzahlen ein qualifizierter Wert. Der Rechner schätzt diese beiden Felder nicht.

Die Größenklassen beginnen unter 40 Quadratmetern und reichen bis mindestens 100 Quadratmeter. Beim Baualter unterscheidet die Tabelle sieben Abschnitte von „bis 1924“ bis „seit 2014“. Eine spätere Sanierung ersetzt das tatsächliche Baujahr nicht.

Welche Merkmale verändern das Ergebnis?

Auf die Basismiete wirken 20 veröffentlichte Prozentwerte. Eine Dusche zählt etwa +4 Prozent, eine Einbauküche +5 Prozent und eine Garage oder ein Stellplatz +2 Prozent. Fehlen Balkon, Loggia, Terrasse und Gartenanteil vollständig, gelten −7 Prozent. Verbundfenster oder eine Etagenheizung beziehungsweise Einzelöfen führen jeweils zu −5 Prozent.

Alle zutreffenden Werte werden addiert. Die Basismiete wird anschließend mit diesem Prozentsaldo korrigiert. Nur vermietungsseitig gestellte Merkmale zählen. Bei Gegensätzen wie hochwertigem und einfachem Boden oder den zwei Stufen der Barrierearmut ist jeweils nur eine Auswahl möglich.

Was sagt die Chemnitzer Mietspanne aus?

Die Zwei-Drittel-Spanne reicht vom berechneten Mittelwert 11 Prozent nach unten und 10 Prozent nach oben. Ein Beispiel zeigt die Rechenfolge: 65 Quadratmeter, Baujahr 1970 bis 1990, Dusche und Einbauküche ergeben aus 5,11 Euro Basismiete einen Mittelwert von 5,57 Euro je Quadratmeter. Die Spanne liegt bei 4,96 bis 6,13 Euro, der Monatsmittelwert bei 362,05 Euro.

Die Spanne bildet auch nicht erklärte Unterschiede vergleichbarer Wohnungen ab. Sie ersetzt keine Prüfung der gesetzlichen Voraussetzungen einer Mieterhöhung. Ein Wert innerhalb der Grenzen ist daher nicht automatisch zulässig; eine Abweichung verlangt eine eigenständige Begründung.

Quelle: Dokumentation zum Mietspiegel der Stadt Chemnitz 2025.

Die Informationen auf unserer Website dienen ausschließlich zu Informationszwecken. Sie ersetzen keine rechtliche Beratung, die auf Ihre individuelle Situation zugeschnitten ist. Bitte beachten Sie auch, dass sich die Rechtslage durch neue Gesetze und Urteile jederzeit ändern kann.

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