Meller Mietspiegelrechner
Mietpreisspiegel 2026/2027 · in Kraft seit 06.07.2026
1. Wohnung
Die amtlichen Werte beruhen auf 880 Datensätzen und Mietpreisen aus den Jahren 2020 bis 2025. Die Broschüre weist den Mietpreisspiegel als Orientierungshilfe mit Rahmencharakter aus.
2. Auswertung der amtlichen Mietpreistabelle
Wohnfläche und Fertigstellungsjahr werden automatisch dem passenden Tabellenfeld auf Seite 9 des Mietpreisspiegels zugeordnet. Ein Großteil der tatsächlichen ortsüblichen Mieten liegt amtlich innerhalb von ±15 % um den Tabellenmittelwert.
3. Bezifferte Abschläge für die Grundausstattung
Die Tabelle setzt Sammelheizung sowie Bad oder Duschraum voraus. Fehlt eines dieser Merkmale, nennt die Broschüre jeweils 10 % Abschlag.
4. Mögliche Zuschlagsmerkmale
Die Stadt nennt diese Merkmale ohne Beträge, Prozentsätze oder feste Verrechnungsregel. Sie werden daher nur als Prüfhinweise ausgewiesen und verändern das Ergebnis nicht automatisch.
5. Mögliche Abschlagsmerkmale
Auch diese amtlichen Merkmale sind nicht beziffert. Eine umfassende Auf- oder Abwertung kann nach dem Begleittext eine andere Fertigstellungskategorie nahelegen; der Rechner nimmt diese Einzelfallentscheidung nicht automatisch vor.
Ergebnis: durchschnittliche Nettokaltmiete
Hinweise: Der Rechner ermittelt die durchschnittliche Nettokaltmiete ohne Betriebs- und Nebenkosten nach dem Berechnungsschema des Mietspiegels der Stadt Melle.
Ein Großteil der tatsächlichen ortsüblichen Mieten liegt laut Mietpreisspiegel innerhalb einer Bandbreite von ±15 % um den Durchschnittswert. Lagebewertungen und nicht bezifferte Ausstattungsmerkmale können im Einzelfall zu Abweichungen führen, werden aber nicht mit erfundenen Werten berechnet.
Die Broschüre bezeichnet den Mietpreisspiegel als Orientierungshilfe mit Rahmencharakter und weist keinen qualifizierten Rechtscharakter aus. Recherchestand: 01.09.2026. Alle Angaben ohne Gewähr; maßgeblich ist der amtliche Mietpreisspiegel Melle 2026/2027.
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Mietspiegel Melle 2026/2027: Wie ist die Tabelle zu nutzen?
Der Mietspiegel Melle 2026/2027 ordnet durchschnittliche Nettomieten nach Wohnfläche und Fertigstellungsjahr ein. Eine Bandbreite von 15 Prozent dient als zusätzliche Orientierung. Der Rechner berücksichtigt außerdem zwei bezifferte Abschläge für fehlende Grundausstattungen. Weitere Lage-, Ausstattungs- und Modernisierungsmerkmale werden nicht automatisch verrechnet, weil die Broschüre dafür keine festen Beträge nennt.
Ist der Mietpreisspiegel qualifiziert?
Nein, die Broschüre weist keine Qualifizierung nach § 558d BGB aus. Sie bezeichnet den gemeinsam mit Eigentümer-, Mieter- und Immobilienverbänden erarbeiteten Mietpreisspiegel als Orientierungshilfe mit Rahmencharakter. Damit ist er eine nicht qualifizierte örtliche Orientierungshilfe. Die Ausgabe trat am 6. Juli 2026 in Kraft; eine Fortschreibung ist alle zwei Jahre vorgesehen.
Der Mietpreisspiegel gilt ausschließlich für nicht preisgebundene Wohnungen. Möblierte Wohnungen, Kleinstwohnungen und Einfamilienhäuser sind ausgeschlossen. Die Werte bezeichnen monatliche Nettomieten je Quadratmeter. Betriebs- und Nebenkosten, Schönheitsreparaturen, kleinere Instandhaltungsreparaturen und Vergütungen für überlassene Gegenstände gehören nicht dazu.
Wie findet man den richtigen Tabellenwert?
Wohnfläche und Fertigstellungsjahr führen unmittelbar zu einem von 35 Tabellenmittelwerten. Fünf Größenklassen treffen auf sieben Fertigstellungsklassen. Sie reichen von Wohnungen bis 40 Quadratmeter bis zu Wohnungen über 100 Quadratmeter sowie von der Fertigstellung bis 1965 bis zur offenen Klasse ab 2016.
Für 75 Quadratmeter und das Fertigstellungsjahr 1980 beträgt der neue Mittelwert 6,66 Euro je Quadratmeter. Die Bandbreite von 15 Prozent reicht von 5,66 bis 7,66 Euro. Das entspricht einer monatlichen Nettomiete von 499,50 Euro und einer Bandbreite von 424,50 bis 574,50 Euro.
Die Tabelle beruht auf 880 Datensätzen und Mietpreisen aus den Jahren 2020 bis 2025. Sie bildet damit das ausgewertete örtliche Mietniveau ab, nicht heutige Angebotsmieten aus Immobilienanzeigen. Für Fertigstellungen nach 2025 bleibt die offene Klasse „ab 2016“ lediglich eine gekennzeichnete Orientierung.
Welche Abschläge berechnet der Rechner?
Er zieht jeweils 10 Prozent ab, wenn eine Sammelheizung oder ein Bad beziehungsweise Duschraum fehlt. Beide Abschläge werden addiert. Im Beispiel sinkt der Mittelwert ohne beide Merkmale nach der Cent-Rundung auf 5,33 Euro je Quadratmeter. Die neue Bandbreite liegt dann zwischen 4,53 und 6,13 Euro je Quadratmeter.
Wie wirken sich qualitative Merkmale aus?
Sie dienen als Prüfhinweise für den konkreten Einzelfall. Die Erhebungsdaten enthalten keine Lagebewertung. Eine gute oder einfache Wohnlage kann dennoch Zu- oder Abschläge begründen. Auch hochwertige Böden, eine Einbauküche, Barrierearmut, Belichtung, Belüftung und der Modernisierungsstand können den Wohnwert beeinflussen. Die Broschüre beziffert diese Auswirkungen jedoch nicht.
Eine umfassende Modernisierung oder Kernsanierung kann eine höhere Fertigstellungskategorie nahelegen. Umgekehrt kann ein unterdurchschnittlicher Modernisierungsstand für eine niedrigere Kategorie sprechen. Feste Schwellen oder eine Zahl von Kategoriesprüngen fehlen. Deshalb trifft der Rechner diese Einordnung nicht selbst. Auch die veröffentlichte Bandbreite entscheidet allein weder über die ortsübliche Vergleichsmiete der konkreten Wohnung noch über die rechtliche Zulässigkeit einer verlangten Miete.
Die Informationen auf unserer Website dienen ausschließlich zu Informationszwecken. Sie ersetzen keine rechtliche Beratung, die auf Ihre individuelle Situation zugeschnitten ist. Bitte beachten Sie auch, dass sich die Rechtslage durch neue Gesetze und Urteile jederzeit ändern kann.
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