Arnsberger Mietspiegelrechner
Qualifizierter Mietspiegel nach § 558d BGB · gültig seit 01.02.2025
1. Grundangaben und Geltungsbereich
Der Mietspiegel gilt für Wohnflächen von 30,00 bis 150,00 m². Einbauküchen und Einbauschränke allein gelten nicht als Möblierung. Bei nachträglich neu geschaffenem Wohnraum ist das Jahr seiner Bezugsfertigkeit maßgeblich.
2. Wohnungsausstattung
Berücksichtigt werden nur vom Vermieter gestellte Merkmale. Selbst geschaffene und nicht erstattete Mieterausstattung bleibt außer Ansatz.
Zu- und Abschläge
Hochwertiges Bad
Der Zuschlag von +15 % gilt, wenn mindestens drei der fünf Merkmale vorhanden sind.
0 von 5 Badmerkmalen · kein Zuschlag
3. Modernisierungen nach 2011
Für jede nach 2011 vom Vermieter vorgenommene Maßnahme werden +2 % angesetzt.
4. Wohnlage und Spanneneinordnung
Straße und Hausnummer eingeben. Das amtliche Verzeichnis führt ausschließlich gute und sehr gute Wohnlagen; ohne eindeutigen Treffer bleibt die manuelle Auswahl verfügbar.
Die normale Wohnlage ist in den amtlichen Karten nicht farblich hinterlegt. Gute Wohnlagen sind dort orange, sehr gute Wohnlagen rot markiert. Ergänzend enthält der Mietspiegel ein Straßen- und Straßenabschnittsverzeichnis.
Eine Abweichung vom Durchschnitt innerhalb der Spanne erfordert zusätzliche, im Rechenmodell nicht bereits berücksichtigte Wohnwertmerkmale oder erheblich vom Standard abweichende Ausprägungen.
Ergebnis: ortsübliche Vergleichsmiete
Hinweise: Der Rechner ermittelt die durchschnittliche Nettokaltmiete ohne Betriebs- und Nebenkosten nach dem Berechnungsschema des Mietspiegels der Stadt Arnsberg. Ausgangspunkt ist die flächenabhängige Basis-Nettomiete; darauf werden die veröffentlichten prozentualen Zu- und Abschläge angewendet.
Die ausgewiesene Zwei-Drittel-Spanne beträgt ±11 % der ermittelten durchschnittlichen Vergleichsmiete. Mieten für Garage oder Stellplatz, Möblierungs- und Untermietzuschläge sowie Betriebskosten sind nicht enthalten.
Alle Angaben ohne Gewähr; maßgeblich ist der qualifizierte Mietspiegel der Stadt Arnsberg vom 01.02.2025.
Mietspiegel Arnsberg 2025: Wie entsteht die Vergleichsmiete?
Der Mietspiegel Arnsberg 2025 beginnt mit einer Basismiete, die von der Wohnfläche abhängt. Prozentuale Korrekturen für Baujahr, Ausstattung, Modernisierung und Wohnlage ergeben daraus die durchschnittliche Vergleichsmiete. Der Rechner oben übernimmt diese Addition und zeigt zusätzlich die veröffentlichte Mietspanne.
Wie aktuell ist der Arnsberger Mietspiegel?
Arnsberg verwendet seit dem 1. Februar 2025 einen qualifizierten Mietspiegel nach § 558d BGB. Die Ausgabe ist eine Fortschreibung des Mietspiegels 2023 anhand des Verbraucherpreisindexes. Maßgeblicher Stichtag der Fortschreibung war der 1. Mai 2024.
Erfasst wird nicht preisgebundener Wohnraum von 30 bis 150 Quadratmetern. Ausgenommen sind unter anderem öffentlich geförderte Wohnungen, überwiegend gewerblich genutzte Räume, bestimmte Heime, Untermietverhältnisse, möblierte Wohnungen sowie Dienst- und Werkswohnungen. Einbauküchen und Einbauschränke allein gelten nicht als ausschließende Möblierung.
Wie wird aus der Wohnfläche eine Basismiete?
Der Mietspiegel enthält 22 Wohnflächenklassen. Sie reichen von 30–31 bis 131–150 Quadratmeter. Dezimalflächen werden vollständig berücksichtigt: Eine Wohnung mit 31,99 Quadratmetern gehört noch zur ersten Klasse, ab 32,00 Quadratmetern gilt die nächste. Die gefundene Basis-Nettomiete bildet den Ausgangspunkt für alle weiteren Rechenschritte.
Das Baujahr verändert diesen Ausgangswert deutlich. Für 1949–1989 gelten −3 Prozent. Die Klassen 1990–1995 und 1996–2015 erhalten +12 beziehungsweise +19 Prozent. Für Wohnungen ab 2016 beträgt der Zuschlag +50 Prozent. Bei nachträglich neu geschaffenem Wohnraum kann das Jahr des An- oder Ausbaus maßgeblich sein.
Welche Ausstattung und Lage wirken sich aus?
Eine fehlende Zentral- oder Etagenheizung führt zu −10 Prozent, ein Durchgangszimmer zu −6 Prozent. Eine Einbauküche mit der beschriebenen Mindestausstattung bringt +6 Prozent. Ein hochwertiges Bad wird mit +15 Prozent berücksichtigt, sobald mindestens drei von fünf festgelegten Badmerkmalen vorhanden sind.
Sechs Modernisierungsmaßnahmen nach 2011 zählen jeweils +2 Prozent. Für die normale Wohnlage gilt keine Korrektur. Gute Wohnlage erhöht den Wert um 5 Prozent, sehr gute Wohnlage um 18 Prozent. Berücksichtigt werden nur Merkmale, die der Vermieter gestellt oder bezahlt hat.
Wie breit ist die Arnsberger Mietspanne?
Die Zwei-Drittel-Spanne liegt 11 Prozent unter beziehungsweise über der errechneten Durchschnittsmiete. Das amtliche Beispiel verwendet 52 Quadratmeter, Baujahr 1963, eine Terrasse, zwei Modernisierungen und gute Wohnlage. Aus 5,69 Euro Basismiete und insgesamt +9 Prozent werden 6,20 Euro pro Quadratmeter. Die Spanne reicht von 5,52 bis 6,88 Euro.
Was sagt das Ergebnis praktisch aus?
Das Ergebnis betrifft die Nettokaltmiete ohne Betriebskosten, Stellplatz und weitere Nebenleistungen. Ein Ansatz oberhalb oder unterhalb des Mittelwerts sollte durch zusätzliche oder besonders ausgeprägte Wohnwertmerkmale nachvollziehbar sein. Der Rechner schafft Transparenz über die Rechenschritte; die konkrete rechtliche Bewertung einer Mieterhöhung bleibt vom Mietverhältnis und dem Einzelfall abhängig.
Die Informationen auf unserer Website dienen ausschließlich zu Informationszwecken. Sie ersetzen keine rechtliche Beratung, die auf Ihre individuelle Situation zugeschnitten ist. Bitte beachten Sie auch, dass sich die Rechtslage durch neue Gesetze und Urteile jederzeit ändern kann.
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