Weseler Mietspiegelrechner
Mietspiegel 2025 · gültig ab Januar 2025 · aktualisierte Fassung Februar 2025
1. Grundangaben
Die tatsächliche Wohnfläche wird für die Basismiettabelle mathematisch auf volle m² gerundet. Für Wohnungen in Ein- und Zweifamilienhäusern dient der Mietspiegel nur als Orientierungshilfe.
2. Adressgenaue Wohnlage
Das lokale Verzeichnis enthält 16.997 Einzeladressen in 717 Straßen aus dem amtlichen Straßenverzeichnis. Die Wohnlage wirkt erst bei der Spanneneinordnung: einfach −6 %, mittel ±0 %, gut +6 %.
3. Modernisierungen bei Baujahr bis 2002
Diese Merkmale gelten ausschließlich für die Basismiettabelle bis 2002. Der Modernisierungszuschlag aus Tabelle 2 beträgt die Summe der Prozentpunkte multipliziert mit maximal 1,43 €/m².
Modernisierungsmaßnahmen nach Tabelle 2 auswählen
Energetische Modernisierungen nach 2002 auswählen
4. Statistische Ausstattungsmerkmale
5. Einordnung innerhalb der Mietpreisspanne
Die Wohnlage und die folgenden amtlichen Orientierungsmerkmale aus Tabelle 6 dienen der begründeten Einordnung innerhalb der Spanne. Die Gesamtkorrektur ist auf −26,2 % bis +13,9 % begrenzt. Bereits als Modernisierung berücksichtigte Merkmale dürfen nicht nochmals ausgewählt werden.
Weitere Wohnwertmerkmale auswählen
Ergebnis: ortsübliche Vergleichsmiete (Nettokaltmiete)
Hinweise: Der Rechner ermittelt die monatliche Nettokaltmiete ohne Betriebs- und Heizkosten nach dem Berechnungsschema des Mietspiegels Wesel 2025. Er gilt unmittelbar für nicht preisgebundene Wohnungen in Mehrfamilienhäusern mit 20 bis 140 m², die vor dem 1. Juli 2023 bezugsfertig wurden und die weiteren Voraussetzungen erfüllen.
Bad, Innen-WC und Sammel- oder gleichgestellte Etagenheizung müssen vom Vermietenden gestellt sein. Neubaugleiche Modernisierungen, ausgebaute oder neu geschaffene Wohnräume können eine andere Baualtersklasse rechtfertigen. Der Rechner ersetzt keine rechtliche Einzelfallprüfung.
Alle Angaben ohne Gewähr; maßgeblich sind der amtliche Mietspiegel Wesel 2025 und der Methodenbericht.
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Mietspiegel Wesel 2025: Wie funktionieren Basismiete, Zuschläge und Adresse?
Der Mietspiegel Wesel 2025 verwendet flächengenaue Basismieten und mehrere aufeinanderfolgende Korrekturschritte. Baualter, Modernisierung und statistisch belegte Ausstattung führen zum individuellen Mittelwert. Wohnlage und weitere Orientierungsmerkmale bestimmen anschließend die Position innerhalb einer asymmetrischen Spanne.
Welchen Rechtscharakter hat der Weseler Mietspiegel?
Der Methodenbericht bezeichnet ihn ausdrücklich als einfachen Mietspiegel, der nach anerkannten wissenschaftlichen Methoden erstellt wurde. Grundlage war eine repräsentative Zufallsstichprobe mit Erhebungsstichtag 1. September 2023. Die aktualisierte Broschürenfassung gilt rückwirkend ab Januar 2025; im Februar 2025 wurde eine Einschränkung bei Modernisierungszuschlägen entfernt.
Unmittelbar erfasst sind nicht preisgebundene Wohnungen in Mehrfamilienhäusern mit 20 bis 140 Quadratmetern, die vor dem 1. Juli 2023 bezugsfertig wurden. Für Ein- und Zweifamilienhäuser dienen die Werte nur als Orientierung. Vorausgesetzt werden ein vermieterseitig gestelltes Bad, Innen-WC und eine Sammel- oder gleichgestellte Etagenheizung in allen Wohnräumen.
Wie wird die Basismiete ausgewählt?
Drei Tabellen enthalten zusammen 363 Basismietwerte: für Baujahre bis 2002, von 2003 bis 2021 und von 2022 bis August 2023. Die Wohnfläche wird für die Tabellenwahl mathematisch auf volle Quadratmeter gerundet. Die monatliche Nettokaltmiete verwendet später jedoch wieder die tatsächliche Fläche. Geldbeträge werden nach jedem amtlichen Rechenschritt kaufmännisch auf zwei Nachkommastellen gerundet.
Welche Korrekturen folgen bei älteren Wohnungen?
Für Baujahre bis 2002 können 21 Modernisierungsmaßnahmen berücksichtigt werden. Ihre Prozentpunkte werden mit 1,43 Euro multipliziert; der Zuschlag ist auf 1,43 Euro pro Quadratmeter begrenzt. Energetische Maßnahmen nach 2002 können zusammen bis 51,3 Prozent ausmachen. Danach wirken fünf Baualterskorrekturen von minus 18,5 bis plus 32,6 Prozent.
Wie werden Ausstattung und Wohnlage einbezogen?
Terrasse, Barrierearmut, fehlender Keller und Einzelöfen sind statistisch bezifferte Merkmale. Aus dem so ermittelten Mittelwert entsteht eine Spanne von minus 26,2 bis plus 13,9 Prozent. Innerhalb dieses Korridors können Wohnlage und 23 weitere Orientierungsmerkmale wirken. Gute Lage zählt plus sechs, einfache Lage minus sechs Prozent. Die Gesamtkorrektur wird an beiden Spannenenden gekappt.
Was leistet die Adresssuche?
Das amtliche Straßenverzeichnis wird über 16.997 Einzeladressen in 717 Straßen abgebildet. Es unterscheidet einfache, mittlere und gute Lage sowie Kennzeichnungen ohne reguläre Wohnlage. Ein exakter Treffer setzt die Lage automatisch; unbekannte Anschriften bleiben manuell zu prüfen. Bei einer Kennzeichnung ohne Wohnlage wird eine ausnahmsweise vorhandene Wohnnutzung nach der Broschüre der einfachen Lage zugeordnet. Auch dieses detaillierte Ergebnis ist eine Vergleichsgrundlage und keine pauschale Entscheidung über die rechtliche Zulässigkeit einer konkreten Miete.
Quellen: Mietspiegel der Hansestadt Wesel 2025, aktualisierte Fassung und Methodenbericht zum Mietspiegel Wesel 2025.
Die Informationen auf unserer Website dienen ausschließlich zu Informationszwecken. Sie ersetzen keine rechtliche Beratung, die auf Ihre individuelle Situation zugeschnitten ist. Bitte beachten Sie auch, dass sich die Rechtslage durch neue Gesetze und Urteile jederzeit ändern kann.
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