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Heinsberger Mietspiegelrechner

Einfacher Mietspiegel für freifinanzierte Wohnungen · Stand 01.01.2026

1. Grundangaben und Geltungsbereich

Der Mietspiegel gilt für freifinanzierte Wohnungen im Stadtgebiet Heinsberg. Für Wohnungen ab Baujahr 2023 ist mangels ausreichender Daten kein Tabellenwert veröffentlicht.

2. Baualtersgruppe und Modernisierung

Das Original ordnet das Baujahr 2014 sowohl Gruppe V als auch Gruppe VI zu. Deshalb wird die Auswahl nur bei Baujahr 2014 freigeschaltet.

Umfassend modernisierte Wohnungen sind in die nächsthöhere Baualtersgruppe einzuordnen. Umfassend modernisierte Altbauten der Gruppen I und II orientieren sich an Gruppe III.

Die ursprüngliche Baualtersgruppe wird verwendet.

3. Ausstattung

Eine besondere Ausstattung setzt mehrere Merkmale voraus, zum Beispiel:

  • vom Gruppenstandard abweichende Gesamtanlage
  • wärme- und schalldämmende Verglasung in den Gruppen I bis III
  • außergewöhnlicher Fußboden, etwa Parkett, Marmor oder Keramik
  • separates WC und separates Zweitbad oder Dusche
  • Einbauschränke gehobener Qualität
  • Einbauküche
  • großer Balkon, Terrasse, Loggia, Garten oder Atrium

4. Wohnlage

Einfach: erhebliche Beeinträchtigung durch Geräusche, Gerüche oder andere Kriterien; die Miete liegt bis zu 10 % unter der mittleren Wohnlage.

Mittel: normale Wohnlage ohne besondere Vor- und Nachteile; hierzu gehören die meisten Wohnungen im Stadtgebiet.

Gut: aufgelockerte, teilweise ein- bis mehrgeschossige Bebauung in ruhiger und verkehrsgünstiger Grünlage.

5. Einfamilienhaus

Nur beim vermieteten Einfamilienhaus aktiv. Der Mietspiegel nennt einen Zuschlag von bis zu 10 %, abhängig vom jeweiligen Einzelfall.

6. Einordnung innerhalb der Mietspanne

Die Tabellenwerte sind Marktschwerpunkte und ausschließlich als Spannen veröffentlicht. Lage, Ausstattung und Zustand der Wohnung und des Gebäudes bestimmen die Einordnung im Einzelfall.

Ergebnis: Orientierung zur ortsüblichen Vergleichsmiete

Hinweise: Der Rechner ermittelt die durchschnittliche Nettokaltmiete ohne Betriebs- und Nebenkosten nach dem Berechnungsschema des Mietspiegels der Stadt Heinsberg. Die Spannenmitte ist eine rechnerische Orientierung und kein amtlicher Mittelwert.

Der feste Abschlag von 0,50 €/m² wird vor den prozentualen Lage- und Hausanpassungen angewandt. Treffen einfache Lage und Einfamilienhaus zusammen, werden die gewählten Prozentsätze addiert. Diese technische Reihenfolge ist im Mietspiegel nicht gesondert geregelt.

Die Quelle bezeichnet die unbelegte Neubaugruppe in der Überschrift als „Gruppe VIII“, im unmittelbar folgenden Satz dagegen als „Gruppe VII“. Der Rechner behandelt Wohnungen ab 2023 entsprechend der eindeutigen Sachregel als nicht berechenbar. Alle Angaben ohne Gewähr; maßgeblich ist der Mietspiegel der Stadt Heinsberg, Stand 01.01.2026.

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Mietspiegel Heinsberg 2026: Wie ordnen Sie Ihre Wohnung richtig ein?

Der Mietspiegel Heinsberg 2026 ordnet freifinanzierte Wohnungen nach Baualter, Wohnfläche, Ausstattung und Wohnlage ein. Er veröffentlicht ausschließlich Mietspannen und keinen amtlichen Mittelwert. Der Rechner oben kennzeichnet die angebotene Spannenmitte daher ausdrücklich als rechnerische Orientierung.

Was für ein Mietspiegel ist die Heinsberger Ausgabe?

Die neue Fassung ist ein einfacher Mietspiegel nach § 558c BGB für freifinanzierte, nicht öffentlich geförderte Wohnungen im Stadtgebiet. Ihr Stand ist der 1. Januar 2026. Der Mieterschutzverein für Aachen und Umgebung sowie der Aachener Haus- und Grundbesitzer-Verein stellten sie im Benehmen mit der Stadt Heinsberg zusammen.

Die Beträge gelten je Quadratmeter Wohnfläche und verstehen sich ohne Betriebskosten und Schönheitsreparaturen. Die Wohnfläche richtet sich nach der Wohnflächenverordnung. Die meisten Wohnungen liegen laut Erläuterung in mittlerer Wohnlage. Gute Lagen sind ruhig, grün und verkehrsgünstig, einfache Lagen erheblich beeinträchtigt.

Wie ist die Tabelle gegliedert?

Sechs berechenbare Baualtersgruppen reichen von „bis 1960“ bis „2014 bis 2022“. Vier Größenklassen orientieren sich an den Tabellenstufen um 40, 60, 80 und 100 Quadratmeter. Hinzu kommen mittlere oder gute Wohnlage sowie Ausstattung A und, ab Gruppe III, Ausstattung B. Insgesamt enthält die Ausgabe 80 veröffentlichte Spannen. Für Wohnungen ab Baujahr 2023 fehlt ausreichendes Datenmaterial.

Ausstattung A steht für Heizung und Bad mit WC. Ausstattung B verlangt mehrere besondere Merkmale, etwa einen außergewöhnlichen Boden, ein separates Zweitbad, eine Einbauküche oder einen großen Balkon. Für eine 75-Quadratmeter-Wohnung von 1995 mit Ausstattung A in mittlerer Lage reicht die aktualisierte Spanne von 5,70 bis 7,10 Euro. Die rein rechnerische Mitte beträgt 6,40 Euro pro Quadratmeter.

Welche Besonderheiten korrigiert der Rechner?

Eine einfache Wohnlage kann bis zu zehn Prozent unter der mittleren liegen. Fehlt entweder die Heizung oder das Bad mit WC, gilt ein Abschlag von 0,50 Euro pro Quadratmeter. Für vermietete Einfamilienhäuser nennt die Quelle einen Zuschlag bis zu zehn Prozent. Bei beiden Prozentansätzen hängt die konkrete Höhe vom Einzelfall ab.

Das Baujahr 2014 steht weiterhin sowohl in Gruppe V als auch in Gruppe VI. Der Rechner verlangt deshalb eine bewusste Auswahl. Bei der unbelegten Neubaugruppe widerspricht sich die Quelle zudem in der Nummerierung: Die Überschrift nennt Gruppe VIII, der folgende Satz Gruppe VII. Entscheidend ist die klare Sachregel, dass ab 2023 kein Tabellenwert vorliegt.

Was gilt bei umfassender Modernisierung?

Umfassend modernisierte Wohnungen wechseln grundsätzlich in die nächsthöhere Baualtersgruppe. Modernisierte Altbauten aus den beiden ältesten Gruppen orientieren sich direkt an Gruppe III. Führt der Schritt aus der jüngsten berechenbaren Klasse in die unbelegte Neubaugruppe, weist der Rechner darauf hin, dass keine Berechnung möglich ist.

Wie aussagekräftig ist die Spanne?

Die Spannen bilden den Schwerpunkt des Marktes ab, schließen höhere oder niedrigere Mieten aber ausdrücklich nicht aus. Lage, Ausstattung sowie der Zustand von Wohnung und Gebäude bestimmen die Einordnung im Einzelfall. Auch eine Miete innerhalb der Spanne ist nicht automatisch rechtssicher. Die Zulässigkeit einer konkreten Miethöhe muss unabhängig vom Rechenergebnis geprüft werden.

Quelle: Mietspiegel für nicht öffentlich geförderte Wohnungen im Stadtgebiet Heinsberg, Stand 1. Januar 2026.

Die Informationen auf unserer Website dienen ausschließlich zu Informationszwecken. Sie ersetzen keine rechtliche Beratung, die auf Ihre individuelle Situation zugeschnitten ist. Bitte beachten Sie auch, dass sich die Rechtslage durch neue Gesetze und Urteile jederzeit ändern kann.

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