Freisinger Mietspiegelrechner
Qualifizierter Mietspiegel 2026 · gültig vom 01.03.2026 bis 29.02.2028
1. Wohnung
Anwendbar auf nicht preisgebundene Mietwohnungen und vermietete Häuser von 30 bis 150 m² im Stadtgebiet Freising. Nicht anwendbar unter anderem auf geförderten Wohnraum, Wohnheime, soziale Einrichtungen, überwiegend möblierte oder nur vorübergehend vermietete Wohnungen.
2. Sanierung und Modernisierung
Gemeint sind vermieterseitige bauliche Maßnahmen seit 2013, die den Gebrauchswert gegenüber dem ursprünglichen Zustand wesentlich erhöhen. Bitte genau eine zutreffende Stufe wählen.
3. Sanitärausstattung
Die Punktwerte werden nur innerhalb dieser Merkmalsgruppe saldiert. Ab mindestens 4 Punkten ergibt sich einmalig ein Zuschlag von 2 %. Alle Merkmale müssen vom Vermieter gestellt sein.
4. Ausstattung und Beschaffenheit
Maßgeblich sind nur Merkmale, die vom Vermieter gestellt wurden.
Überwiegender Bodenbelag
Weitere Merkmale
5. Lage
Das Distanzmerkmal kann manuell gewählt oder über das amtliche Straßenverzeichnis gesetzt werden.
Ergebnis: ortsübliche Vergleichsmiete (Nettokaltmiete)
Hinweise: Der Rechner ermittelt die durchschnittliche Nettokaltmiete ohne Betriebs- und Nebenkosten nach dem Berechnungsschema des Mietspiegels der Stadt Freising.
Die Zweidrittelspanne beträgt ±21 %. Abweichungen vom Mittelwert sind zu begründen. Nicht bezifferte Merkmale werden nicht automatisch eingerechnet.
Alle Angaben ohne Gewähr; Quellen: Qualifizierter Mietspiegel Freising 2026 und amtliches Straßenverzeichnis.
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Mietspiegel Freising 2026: Wie berechnet sich die Vergleichsmiete?
Der Mietspiegel Freising 2026 kombiniert eine Basismiete aus Wohnfläche und Baujahr mit prozentualen Merkmalen. Modernisierung, Sanitärstandard, Ausstattung und die Lage zum Zentrum verändern den Tabellenwert. Der Rechner setzt diese Schritte für die Nettomiete um; Betriebs-, Stellplatz- und sonstige Nebenkosten gehören nicht dazu.
Ist die Freisinger Ausgabe ein qualifizierter Mietspiegel?
Ja, die Ausgabe ist ein qualifizierter Mietspiegel nach § 558d BGB. Sie schreibt den 2024 wissenschaftlich erstellten Mietspiegel anhand des Verbraucherpreisindex fort. Zwischen Juli 2023 und Juli 2025 stieg der verwendete Index von 117,10 auf 122,20. Deshalb wurden die Basismieten um 4,36 Prozent angehoben; die Merkmalswerte blieben unverändert.
Der Stadtrat beschloss die Fortschreibung am 21. Mai 2026. Sie gilt rückwirkend vom 1. März 2026 bis 29. Februar 2028. Einbezogen sind nicht preisgebundene Mietwohnungen und vermietete Häuser mit 30 bis 150 Quadratmetern. Preisgebundene, gewerblich oder höchstens drei Monate vermietete Wohnungen sowie Wohnheime und soziale Einrichtungen sind ausgenommen.
Wie entsteht der Freisinger Mittelwert?
Die Basistabelle umfasst elf Wohnflächen- und neun Baualtersklassen. Für 80 bis unter 90 Quadratmeter und Baujahr 1978 bis 1984 nennt sie 10,33 Euro je Quadratmeter. Alle zutreffenden Zu- und Abschläge werden anschließend saldiert und gemeinsam auf die Basismiete angewandt. Die auf Cent gerundete Korrektur ergibt zusammen mit dem Ausgangswert den individuellen Mittelwert.
Das amtliche Beispiel zeigt 84 Quadratmeter, Baujahr 1978 und einen Saldo von +16 Prozent. Aus 10,33 Euro Basiswert werden 11,98 Euro je Quadratmeter und 1.006,32 Euro monatlich. Eine Adresse in einer Luftliniendistanz von 250 bis 1.000 Metern zum Stadtzentrum bringt dabei +5 Prozent.
Welche Wohnungsmerkmale zählen besonders?
Eine Vollsanierung seit 2013 kann bei Baujahren vor 1990 +9 Prozent ergeben. Eine Teilmodernisierung mit mindestens vier Maßnahmen zählt +5 Prozent. Fehlende Modernisierung führt je nach altem Baujahr zu −3 oder −10 Prozent. Energiebedarfsklasse A+, A oder B bringt +8 Prozent, ein höchstens 30 Jahre alter hochwertiger Boden +7 Prozent und eine gestellte Einbauküche +5 Prozent.
Die Sanitärausstattung arbeitet mit dreizehn Einzelpunkten. Erst ein Saldo von mindestens vier Punkten löst einmalig +2 Prozent aus. Die einzelnen Badmerkmale verändern die Miete nicht direkt. Gegensätzliche Bodenarten und baualtersabhängig ausgeschlossene Merkmale dürfen nicht doppelt oder unpassend gerechnet werden.
Was sagt die Freisinger Mietspanne aus?
Die Zweidrittelspanne beträgt plus oder minus 21 Prozent um den Mittelwert. Beim amtlichen Beispiel reicht sie von 9,46 bis 14,50 Euro je Quadratmeter. Dieser Bereich beschreibt die Streuung der erhobenen Vergleichsmieten. Er macht einen Betrag nicht automatisch zulässig; eine Abweichung vom Mittelwert braucht eine sachliche Begründung durch Besonderheiten, die noch nicht im Modell stecken.
Die Informationen auf unserer Website dienen ausschließlich zu Informationszwecken. Sie ersetzen keine rechtliche Beratung, die auf Ihre individuelle Situation zugeschnitten ist. Bitte beachten Sie auch, dass sich die Rechtslage durch neue Gesetze und Urteile jederzeit ändern kann.
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